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Das Morphus-Geheimnis


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   2008
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Das Morphus-Geheimnis Poster
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Filmhandlung und Hintergrund

Das Morphus-Geheimnis: Kinderfilm über einen Jungen, der eine alte, einschläfernde Beethoven-Melodie entdeckt.

Der schüchterne Nicki (Jonas Hämmerle) liebt klassische Musik. Als der Zehnjährige eine verschollene Partitur Ludwig van Beethovens entdeckt, kommt Schwung in sein Leben. Denn beim Klang der mysteriösen Morphus-Komposition verfällt man in tiefen Schlaf. Kein Wunder, dass ein Gauner-Duo (Oliver Korittke, Arndt Schwering-Sohnrey) hinter dem Musikstück her ist. Sie können Nicki im Skiurlaub mit seinem Vater (Michael Roll) stellen. Nur gut, dass Marta (Magali Greif) zu ihm hält.

Musikalisches Kindermärchen um eine verzauberte Komposition, die jungen Menschen die Vorzüge der Klassik näher bringt. Jonas Hämmerle, der demnächst in „Wickie und die starken Männer“ zu sehen ist, überzeugt mit seiner Leistung. Die Regie führt die genreerporbte Karola Hattop („Wer küsst schon einen Leguan?„).

Der zehnjährige Nicki gelangt in den Besitz einer verschollen geglaubten Komposition von Ludwig van Beethoven. Auf diese mysteriöse Morphus-Komposition, bei deren Klängen man sofort in einen tiefen Schlaf verfällt, ist auch ein Gaunerduo scharf. Deshalb folgen die zwei Typen Nicki und seinem Vater auch in den gemeinsamen Winterurlaub. Als der Junge in dem abgeschiedenen Berghotel das Beethoven-Stück auf seiner Trompete spielt, schlafen tatsächlich alle Menschen um ihn herum ein – bis auf ihn selbst und den Oberganoven Max.

Darsteller und Crew

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Kritikerrezensionen

  • „Das Morphus-Geheimnis“ von Regisseurin Karola Hattop nach einem Drehbuch des polnischen Autors Andrzej Maleszka ist ein stimmungsvolles Kinderabenteuer mit witzigen Einfällen. Im Zentrum steht die Dornröschen-Märchenszene mit Personen, die urplötzlich in Schlaf versinken, auf der Tanzfläche oder mit dem Suppenlöffel in der Hand. Obwohl also die zentrale Idee des Films keine neue Erfindung ist, wird um sie herum eine charmante und spannende Handlung gesponnen.

    Der zehnjährige Nicki hat es nicht leicht: Der musikalisch begabte Junge gilt als Muttersöhnchen und wird von anderen Jungen geärgert. Sein Vater, ein vielbeschäftigter Pilot, kümmert sich zu selten um seinen Sohn und findet ihn auch zu ängstlich. Deswegen beschließt der Vater, mit Nicki einen Männer-Ausflug in die Berge zu unternehmen, zu einer einsamen Hütte. Dort muss sich der Junge bewähren, allerdings ein bisschen anders, als der Vater das Ganze geplant hatte.

    Die Geschichte ist mit vielen witzigen Einfällen gespickt, die ihr Leichtigkeit verleihen. Die beiden Räuber sind ein tollpatschiges Paar in Turnschuhen, das fröstelnd und relativ hilflos hinter Nicki durch den Schnee stapft. Es gibt mehrere hübsche Szenen, in denen dumme Zufälle die Erwartung der Zuschauer ausbremsen. Nur deswegen wechseln die Musiknoten ihren Besitzer lange Zeit nicht. Schön umgesetzt ist der Einfall mit der unfreiwilligen Schlittenfahrt auf einem Hartschalenkoffer.

    Dass sich irgendwann die Rollen des tollen Vaters und des unbeholfenen Sohnes umkehren werden, deutet sich schon an, als der Papa einen Weihnachtsbaum vor dem Hotel umfährt. Im zweiten Teil des Films, als Nicki sich zwischen lauter eingeschlafenen Figuren wiederfindet, dreht der Junge richtig auf. Mit pfiffigen Einfällen muss er sich gegen Räuber Max, der ebenfalls nicht schläft, sowie gegen zahlreiche andere Widrigkeiten durchsetzen.

    Hauptdarsteller Jonas Hämmerle hat sichtlich Spaß an seiner Rolle. So bereitet es ihm, wie sein Schmunzeln verrät, diebisches Vergnügen, seinem Filmpapa eine Kanne Wasser ins Gesicht schütten zu dürfen, damit er aufwacht. Der für die Spannung und die Atmosphäre so gut gewählte Schauplatz, das eingeschneite Hotel im rustikalen Schloss-Ambiente, ist sehr ansprechend ausgestattet.

    Fazit: Spannendes und stimmungsvolles Kinderabenteuer um ein Musikstück, das Menschen in einen Dornröschenschlaf versetzt.
  • Pädagogisch wertvoller Kinderfilm, in dem Wickie-Darsteller Jonas Hämmerle dank einer verschollen geglaubten Beethoven-Melodie ein ganzes Hotel in Tiefschlaf versetzt.

    Bevor Jonas Hämmerle im September kommenden Jahres als Titelheld in Michael Bully Herbigs „Wickie und die starken Männer“ über Nacht berühmt werden wird, kann man ihn erst einmal in einem netten kleinen Kinderfilm bewundern. Unter der Regie der Genre-erprobten Filmemacherin Karola Hattop („Wer küsst schon einen Leguan?“) spielt er den zehnjährigen Nicki, der nichts ahnend und durch eine Verkettung seltsamer Ereignisse in den Besitz eines verschollen geglaubten Musik-Stücks von Ludwig van Beethoven gelangt. Auf diese mysteriöse Morphus-Komposition, bei deren Klängen man sofort in einen tiefen Schlaf verfällt, ist auch ein Gauner-Duo aus leicht nachvollziehbaren Gründen scharf. Deshalb folgen die zwei Typen Nicki und seinem Vater auch in den gemeinsamen Winterurlaub. Als der Junge in dem abgeschiedenen Berghotel dann das Beethoven-Stück auf seiner Trompete spielt, schlafen tatsächlich alle Menschen um ihn herum ein – bis auf ihn selbst und den Ober-Ganoven Max. Zwischen den beiden entbrennt schließlich ein ungleiches Kräftemessen zwischen gut und böse, klein und groß, gemein und gerecht, bei dem der sonst so schüchterne Nicki plötzlich über sich hinauszuwachsen scheint.

    „Das Morphus-Geheimnis“ ist ein schönes Beispiel, wie man Kindern auf spielerische Art und Weise den Umgang mit klassischer Musik beibringen kann. Darüber hinaus geht es um mangelndes Selbstbewusstsein und was man dagegen tun kann, um Lampenfieber und wie man es überwindet und um eine Generation von Eltern, die sich mehr für den Beruf als ihren Nachwuchs interessiert. Allerdings wird die spannungsarme und nicht immer nachvollziehbare Geschichte relativ uninspiriert erzählt, die Kriminellen erinnern an Kopien der „Kevin – Allein zu Haus“-Diebe und aus der originellen Idee mit dem im Dornröschenschlaf befindlichen Hotel wird letztlich zu wenig gemacht. Da auch die Darsteller ihre Rollen entweder übertrieben gekünstelt – wie der sonst so zuverlässige Oliver Korittke als Max – oder hölzern und wenig glaubwürdig – wie Hämmerle als Nicki oder Michael Roll (Sohn von Kameramann Gernot Roll) als dessen Vater – anlegen, bleibt am Ende zumindest ein für etwas ältere Semester, die lieber Kinderkanal als SuperRTL gucken, geeignetes modernes Märchen mit viel Musik übrig. lasso.

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