[ Voir ] | RF Basics | Dragon Ball

Körner und Köter


  1. Ø 0
   2002
Körner und Köter Poster

Filmhandlung und Hintergrund

Körner und Köter: Backdoor-Pilot für geplante Serie, in der eine sympathisch-chaotische Familie ein Millionenerbe mit einer Riesendogge teilen muss.

Produkttester Georg Körner kommt zu ungeahntem Reichtum. Seine von ihm längst vergessene Großtante vermacht ihm eine Potsdamer Villa im Wert von mehreren Millionen Euro. Als Haken an der Sache entpuppt sich jedoch Paulchen – eine fröhlich vor sich hin sabbernde, verwöhnte 40-Kilo-Dogge, die von Tante Emilie als gleichberechtigter zweiter Erbe eingesetzt wurde. Dennoch ziehen die Körners von Köln nach Potsdam um und richten sich auf ein gemeinsames Leben mit dem tierischen Familienzuwachs ein. Rosige Aussichten – wären da nicht Georgs ständige Versuche, die Erbschaft anzufechten, die Immobilienmakler die mit hinterhältigen versuchen, das Haus unbewohnbar zu machen, und nicht zuletzt die beiden wütenden Finnen, deren Häckselmaschine Georg als „mangelhaft“ eingestuft hatte.

Darsteller und Crew

Kritiken und Bewertungen

So werten die User (0)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme
So werten die Kritiker (1 Stimmen)
5
 
Stimme
4
 
Stimme
3
 
Stimme
2
 
Stimme
1
 
Stimme

Wie wertest Du? Klicke auf einen der Sterne:

Kritikerrezensionen

  • Die Janus-Produktion „Körner und Köter“ markiert den Auftakt zu einer Reihe von fünf „Backdoor-Piloten“ in der Sat-1-Primetime. Und die sympathisch-chaotische Familie Körner rund um – den in einer für ihn eher untypischen Rolle glänzend aufgelegten – Max Tidof dürfte alles andere als chancenlos ins Rennen um die Publikumsgunst und den begehrten Serienauftrag gehen.

    Drehbuchautorin Sarah Schnier und Regisseur Hans Werner ist es gelungen, Charaktere zu schaffen, zu denen der Zuschauer schon nach wenigen Minuten Zugang findet: Tidof als freundlicher, aber leicht cholerischer Warentester Georg, Nina Franoszek als resolute Mutter Karin und die beiden Teenager-Töchter, gespielt von Alissa Jung und der großartigen Nina Gummich, haben allesamt das Zeug zum Seriencharakter. Titelfigur Paulchen ist zwar mit recht offensiven Anleihen an berühmte Leinwand-Hunde wie „Huutsch“ oder „Beethoven“ angelegt, sorgt aber fast durchgehend für treffsichere Comedy-Akzente. Liebevoll inszeniert überzeugt dabei vor allem die minutenlange Kneipensequenz, in der Vierbeiner seinen finnischen (menschlichen) Widersacher nach allen Regeln der Kunst unter den Tisch trinkt. Überhaupt ist den Machern mit dem Finnen-Duo Martti und Mikka, das Georg wegen eines vernichtenden Warentest-Urteils verfolgt, eine absurd-komische Ergänzung zur Personenkonstellation gelungen. Genüsslich wird ganz tief in die Kiste mit Finnen-Klischees gegriffen, was aber gerade den besonderen Witz ausmacht.

    Der Reiz von „Körner und Köter“ liegt zweifellos in der Kombination klassischer Familienunterhaltung mit Comedy-Elementen und Figuren der etwas bizarreren Art. Darüber hinaus hat man auch bei der Musikauswahl ein spezielles Konzept verfolgt, in dem die Handlung mit thematisch passenden Hits aus den 70ern und 80er Jahren unterlegt wird. Dies funktioniert überwiegend und wirkt nur an einigen wenigen Stellen etwas bemüht. Und über den leitmotivischen Einsatz von „Morning has broken“ dürften sich wohl nicht nur eingefleischte Cat-Stevens-Fans freuen. jl.

Kommentare