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Venom Poster

„Venom“: Angestrebte Altersfreigabe sorgt für Überraschung

Marek Bang  

Marvels Anti-Held „Venom“ bekommt von Sony einen neuen Film spendiert. Dank des prominenten Hauptdarstellers Tom Hardy und den bisher veröffentlichten Trailern ist die Vorfreude bei den Fans groß. Eine aktuelle Ankündigung könnte die Erwartungen an den fertigen Film allerdings wieder dämpfen.

Dank der anarchischen Knalltüte „Deadpool“ ist das gefürchtete R-Rating kein Hindernis mehr, einen erfolgreichen Blockbuster zu drehen. Die hohe Altersfreigabe, die in den USA dafür sorgt, dass Kids unter 17 Jahren nur in Begleitung eines Erziehungsberechtigten ins Kino gelassen werden, galt lange Zeit als unpopulär, da sie dem kommerziellen Erfolg eines Films scheinbar im Weg stand.

Deadpool“ läutete in diesem Zusammenhang eine Zeitenwende ein, in die sich auch Wolverines Abschiedsvorstellung „Logan“ einreihte. Nur die Helden aus der Disneyschen Marvel-Schmiede blieben konsequent beim harmloseren PG-13-Rating, was in der Regel einer deutschen Altersfreigabe ab 12 Jahren entspricht. Vom „Venom“-Film wurde bislang ebenfalls angenommen, dass er über genügend Härte verfügen wird, um ein R-Rating zu erhalten. Schließlich ist die Figur nicht gerade für ihr friedliches und familientaugliches Wesen bekannt. Doch da liegt scheinbar ein Irrtum vor, wie die Kollegen der Variety berichten.

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Wird „Venom“ doch softer als gedacht?

Vielen Fans galt es als sicher, dass Sonys „Venom“-Film eine düstere Angelegenheit wird und entsprechend ein R-Rating erhält, was in Deutschland wohl für eine Freigabe ab 16 Jahren gesorgt hätte. Sanford Panitch, Präsident von Columbia Pictures hat allerdings anderes mit dem Film vor. Zwar soll es nicht gerade zimperlich zugehen, eine hohe Altersfreigabe sei allerdings nicht angestrebt. Vielmehr sollen die Grenzen eines PG-13-Ratings ausgelotet werden, was auch immer das heißen mag.

Um ein familienfreundliches Rating zu erhalten, wird sich der blutrünstige Venom also zurückhalten müssen, was manche Fans sicher enttäuschen dürfte. Regisseur Ruben Fleischer, der mit der Horror-Komödie „Zombieland“ erfolgreich war, soll die „Venom“-Verfilmung mit so viel Humor spicken, dass einzelne Gewaltausbrüche nicht so drastisch wirken und das Rating nicht gefährden, so der Plan von Sony. Ob der tatsächlich aufgeht, erfahren wir am 3.Oktober 2018, dann startet der fertige Film in unseren Kinos.

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