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Die besten Kinderserien der 90er: Erinnert ihr euch noch daran?

Helena Ceredov  

Wollt ihr ein wenig in Kindheitserinnerungen schwelgen? Dann schaut euch unsere Liste mit den besten Kinderserien der 1990er an. In einer anghängten Bilderstrecke findet ihr die kultigen Intros zu den alten Serien.

Die 1990er-Jahre kann man getrost als eine der besten Dekaden für animierte Kinderserien betrachten. Ob nun Spin-offs von bekannten Disneyfilmen wie „Hercules“, „Goofy & Max“ oder „Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew“, das goldene Zeitalter der Anime auf RTL2 oder der Sendestart von Nikelodeon — die Kinderserien der 90er haben ihren besonderen Charme, der unvergessen bleibt.

Die Intros zu unseren Lieblings-Kinderserien der 90er

Die besten Kinderserien der 1990er mit Intro

„Gummibärenbande“ – Eine Gruppe von bunten Minibären, die im Wald hausen und unermüdlich von einem grantigen Ritter gejagt werden. Wenn man so recht bedenkt, erinnert die Prämisse bis auf den Sprungkraft verleihenden Zaubertrank verdächtig an die „Schlümpfe“.

„Sailor Moon“ – Alle kleinen Mädchen, und damit meinen wir wirklich alle, vergötterten die Anime-Serie rund um die schönen und mutigen Sailor-Kriegerinnen. Dabei sind uns als kleine Kinder einige progressive Details entgangen, etwa die lesbische Beziehung zwischen Sailor Neptun und Sailor Uranus oder die Transgender-Verwandlung der Sailor Starlights.

„Chip und Chap“ – Die Ritter des Rechts haben als unermüdliche Detektive fast jeden kniffligen Fall gelöst. Durch ihre winzige Größe und große Erfindungsgabe konnten wir die Welt aus der Perspektive von Nagetieren erleben.

„Käpt’n Balu und seine tollkühne Crew“– In dem inoffiziellen Spin-off zu „Das Dschungelbuch“ wird der gemütliche Bär zum schnöden DHL-Paketboten, der von seinem nörgelnden Boss Rebecca gegängelt wird und zum Feierabend die Stammkneipe von King Louie aufsucht. Als Pilot erlebt er trotzdem ziemlich spannende Abenteuer.

„Pokémon“ – Bevor es Minecraft, Skylander und Konsorten gab, haben die „Pokémon“ den Eltern das Geld aus der Tasche gezogen. Die 90er-Animeserie hat uns als Kinder mit den possierlichen Pokémon in den Bann gezogen. Schaut man sie sich heute an, bemerkt man eine ironische Erzählerstimme, die fragwürdige moralische Botschaften bereithält.

„Darkwing Duck“ – Die Batman-Parodie machte eine Donald Duck-artige Ente zum gefürchteten Superhelden. Dabei blieben die fantasievoll gestalteten Schurken in Erinnerung. Man denke da nur an Morgana Makaber, Fiesoduck oder Benni Buchsbaum. Die Serie wimmelt nur so vor Anspielungen, die man heute als Erwachsener mehr zu schätzen weiß.

„Power Rangers“ – Fast jeder hatte einen Lieblings-Power Ranger, der man am liebsten sein wollte. Ob nun rot, blau oder pink — das japanische Erfolgsformat liefert die perfekte Projektionsfläche für Superhelden-Fantasien. Als besonderes Highlight gelten die schrulligen Monster und exzentrischen Bösewichte.

„Hey Arnold!“ – Football-Kopf Arnold war ein ganz normaler Junge, der dem Alltagswahnsinn mit größtmöglicher Gelassenheit begegnete. Im Grunde wurde er nur von der Monobraue-tragenden Helga schikaniert, die jedoch heimlich unsterblich in Arnold verliebt war. Unvergessen bleibt der ekelhafte Schrein, den sie aus Arnolds ausgespuckten Kaugummis errichtet hat.

„Die Sendung mit der Maus“ – Die erfolgreichste deutsche Kinderserie aller Zeiten hat den Kleinen die Welt in verständlicher und unterhaltsamer Weise erklärt und machte ihrem Credo Lach- und Sachgeschichten alle Ehre.

„Pinky und der Brain“ – Eine größenwahnsinnige Labormaus versucht mit ihrem trotteligen Assistenten, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Die ambitionierten Pläne scheitern Abend für Abend auf abstruse und spektakuläre Weise.

Die besten Kinderfilme der 90er: Nostalgie pur für Groß und Klein

„Die Simpsons“ – Damals hatte die kultige gelbe Familie von Matt Groening noch Herz. Fast jedes Kind der 90er kann sich im Detail an einzelne Episoden, Zitate oder Situationen erinnern, die längst ins popkulturelle Vermächtnis übergegangen sind. Heutzutage haben Sarkasmus und zynische Ironie im Stile von „Family Guy“ die Oberhand bei den „Simpsons“ gewonnen.

„Goofie & Max“ – Ein Hoch auf die Freundschaft! Als Kind konnte man sich nicht sattsehen an den tollpatschigen Einlagen von Goofy, während sein Sohn Max die perfekte Identifikationsfigur bot.

„Die Dinos“ – Die liebevoll gestaltet Puppenspielserie genießt Kultstatus und das völlig zu Recht. Als Kinder dürfte uns entgangen sein, dass darin ziemlich erwachsene Themen behandelt werden. Etwa in der Folge wo der Kühlschrankinhalt rebelliert, weil er von den Dinos lebendig gefressen wird. Oder wenn die Oma aufgrund ihres Alters von einer Klippe geschupst werden soll. Das Ende der „Dinos“ gehört zu den düstersten, die eine Kinderserie je hervorgebracht hat.

„Rockos modernes Leben“ – Die kultige Nickelodeon-Serie besticht durch ihre schrägen Charaktere. Wallaby Rocko, Hund Spunky, Stier Heffer, Schildkröte Wildburt und die Bighead-Kröten bleiben auch heute unvergessen.

„Dragonball“ – Und noch ein Neunziger-Anime, der in keiner Liste fehlen darf. Die Suche des kleinen Son Goku nach den mächtigen Dragonballs sorgte für spektakuläre Martial Arts-Turniere, anzügliche Witzchen und schräge Abenteuer.

„Die Schlümpfe“ – Die belgische Kultserie zeigt eine utopische Gesellschaft, in der die kleinen blauen Wesen in friedvoller Solidarität leben, die nur von dem gierigen Alchemisten Gargamel gestört wird. Als Kind konnte man sich für die vielen Typen begeistern, die trotz ihrer einheitlichen Kleidung ganz unterschiedliche Charaktereigenschaften verkörperten: Papa Schlumpf, Schlaubischlumpf und Schlumpfine sind wohl die bekanntesten Vertreter ihres Volkes.

„Weihnachtsmann & Co. KG“ – Die französische Zeichentrickserie läuft auch heute noch im Dezember in Dauerschleife auf Super RTL. Meist will der Metaler und Berufs-Grinch Grantelbart das Fest vereiteln, nur um von den helfenden Elfen des Weihnachtsmannes an der Nase herumgeführt zu werden.

„Mini Playback Show“ – Fast alle Kinder wollten damals ihre Lieblingsstars auf der Bühne nachstellen. Schaut man sich die Kinder-Show heute an, muss man sich über die grenzwertigen Modenentscheidungen doch arg wundern. Dachten wir damals wirklich, dass überdimensionierte Sweatshirts im Ethno-Look cool sind?

„Art Attack“ – Die Bastelserie mit Beni Weber lieferte die Inspirationsquelle für einige potthässliche Kinderkreationen. Leider hat man es nie so gut hingekriegt wie die professionelle Hand des Künstlers. Dafür sorgte die Büste Schlaukopf für flotte Sprüche.

„Löwenzahn“ – Die ZDF-Serie ging wie die „Sendung mit der Maus“ ihrem öffentlich-rechtlichen Bildungsauftrag nach. Der sympathische Alt-Hippie Peter Lustig erklärte uns im Bauwagen die Welt und richtete sich parallel an eine erwachsene Zielgruppe.

„Hercules“ – Das überdrehte und von popkulturellen Verweisen strotzende Disney-Spin-off interpretiert die griechische Sagenwelt als High-School-Komödie. Dabei wird Halbgott Hercules zum unerfahrenen Schüler, der nicht nur seine Superkräfte zu beherrschen lernen muss, sondern auch die ganz normalen Tücken der Pubertät. Ein besonderes Highlight ist der charismatische, aber aufbrausende Unterweltgott Hades, der von seinen tollpatschigen Dämonen Pech und Schwefel behindert wird.

„Gänsehaut“ – Die Realserie basierend auf den Horrorgeschichten von Kultautor R.L. Stine erzählt völlig haarsträubende Geschichten. Als Kind konnte man sich dabei noch gruseln. Heutzutage muss man über die hanebüchenen Twists herzlich lachen. Nichtsdestotrotz wird „Gänsehaut“ immer einen Platz im Herzen aller 90er-Kinder haben.

„Takeshis Castle“ – Die Japaner sind einfach verrückt. Das haben wir ziemlich früh bei dieser Gameshow gelernt. Die Kandidaten mussten legendäre Parcours wie das Labyrinth oder das Erdbebenzimmer überwinden, nur um am Ende gegen den übermächtigen Takeshi und seine Leibgarde anzutreten, die in 127 Folgen nur neun Mal besiegt wurden.

„Disney große Pause“ – Was hätten wir dafür gegeben, wenn unsere große Pause nur halb so spannend gewesen wäre wie die von T.J., Ashley und Co. Sei es drum. Dafür hat uns die Kinderserie einige spannende Stunden vor dem Fernseher beschert.

„Doug“ – Doug ist ein sensibler und zurückhaltender Junge, der in seinen Tagebucheinträgen vom alltäglichen Wahnsinn des Erwachsenwerdens erzählt. Er ist schon lange heimlich in seine Klassenkameradin Patti verliebt, traut sich jedoch nicht, ihr die Wahrheit zu sagen. Seine unerfüllten Wünsche verarbeitet Doug in einem selbstgezeichneten Comic, in dem er und sein Hund Porkey zu Superhelden werden.

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