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Alfre Woodard

Schauspielerin • Sprecherin • Produzentin
Alfre Woodard Poster
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Leben & Werk

Kaum eine Schauspielerin verfolgt in ihren Rollen ihre Ziele mit einer derartigen Zähigkeit und Konsequenz wie die Afroamerikanerin Alfre Woodard. Wenn sie an etwas glaubt, gibt es keinen Zweifel mehr. Für eine gute Sache, einen Kommandoeinsatz oder eine Recherche ist sie ideal als Leiterin oder Vorgesetzte, und sie scheut sich nicht, selbst Hand anzulegen. Woodard spielt Respektspersonen wie Richter, Cops, Rektorinnen oder Forscherinnen mit gleicher Intensität und Kompetenz wie Krankenschwestern, beste Freundinnen, Hausfrauen oder Mutterfiguren. Insofern ist Woodard ideale Bereicherung der ABC-Hit-Serie „Desperate Housewives„, wo sie seit 2005 als Betty Applewhite die neue, im Glauben verwurzelte Nachbarin mit Sohn im Teeniealter spielt.

Alfre Woodard gehört zu den bekanntesten TV-Schauspielern der USA, wo sie in Serien wie „Hill Street Blues“ und „L.A.Law“, Mini-Serien wie „Gullivers Reisen“ und TV-Movies spielte. 2003 stellte sie den gemeinsam mit Cicely Tyson gehalten Emmy-Preis-Rekord (drei Mal ausgezeichnet) für afroamerikanische Schauspielerinnen ein und erhielt für die Folge der Anwalt-Serie „The Practice“ (1997-2004), in der sie eine inhaftierte Schizophrene spielt, zum vierten Mal in ihrer Karriere den Emmy Award. Sie hatte den Emmy 1981 für „Hill Street Blues“, 1986 für „L.A. Law“ und 1997 für die Mini-Serie „Miss Evers‘ Boys“ erhalten, für die sie zwei weitere Preise, Golden Globe und Screen Actor’s Guild Award, erhielt. Die Mini-Serie kreist um eine Gruppe an Syphilis erkrankter Schwarzer, denen die Regierung 40 Jahre lang die Behandlung verweigert.

Alfre Woodard wurde 1952 (andere Quelle: 1953) in Tulsa, Oklahoma, als jüngste von drei Geschwistern geboren und erhielt ihren Namen von ihrer Patin, die in einer Vision den Namen auf goldenen Lettern gesehen hatte. Von einer Nonne ihrer Highschool wurde sie in die Theatergruppe gedrängt. Sie studierte Drama an der Boston University und arbeitete auf Bühnen in Washington und Los Angeles, ging mit einem Stück auf Australien-Tournee. 1978 gab sie in Alan Rudolphs Rachedrama „Du wirst noch an mich denken“ ihr Kinodebüt und arbeitete mit Robert Altman in „Health – Der Gesundheitskongress“ und auf dem Theater.

1983 wurde Alfre Woodard für ihre Leistung als Geechee, Haushälterin der Schriftstellerin Marjorie K. Rawlings (Mary Steenburgen) in Martin Ritts Biopic „Cross Creek“, für den Oscar nominiert. Zehn Jahre später war sie mit einem Doppelschlag ein Name: In Lawrence Kasdans Los-Angeles-Panorama „Grand Canyon“ als Freundin von Mary-Louise Parker und als drogenabhängige Krankenschwester Chantelle, die sich um die querschnittgelähmte Mary McDonnell in John Sayles‘ „Passion Fish“ kümmert. Woodard war Farrah Fawcetts Mitbewohnerin im Vergewaltigungsdrama „Extremities“, Ehefrau von Cop Danny Glover in „Bopha!“, gehörte 1995 zum Damenkränzchen in „American Quilt“, das Winona Ryder die Kunst des Flickenteppichs vermittelt, und war 1996 Richterin im Richard-Gere-Thriller „Zwielicht“. Als Lily Sloane, Assistentin von Zefran Cochrane in „Star Trek: Der erste Kontakt“ (1996 achter Kinofilm der Serie) war sie so populär, dass ihre Figur als Puppe erschien.

Alfre Woodard führte als Commander der Endeavor das zum Erdkern vordringende Wissenschaftlerteam in „The Core“ (2003) an, war Police Detective im Mystery Thriller „Die Vergessenen“ (2004), Rektorin in der Queen-Latifah-Komödie „Beauty Shop“ und im Antonio-Banderas-Tanzfilm „Take the Lead – Dance!“ (beide 2005) und die Richterin, die Bruce Willis im Cop Movie „16 Blocks“ (2005) im Wettlauf mit der Zeit erreichen muss. Sie arbeitete mit Kevin Spacey („K-Pax“) und unter Spike Lee („Crooklyn„).

Alfre Woodard ist seit 1983 mit dem Autor Roderick Spencer verheiratet. Sie haben zwei Kinder adoptiert. Woodard: „Ich bin Frau und Mutter. Erst dann Schauspielerin.“

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