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Anke Engelke

Schauspielerin • Sprecherin • Synchronsprecherin
Anke Engelke Poster
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Leben & Werk

Deutsche Komikerin, Schauspielerin, Synchronsprecherin und Radio- und TV-Moderatorin. Anke Engelke fiel in mehrfach ausgezeichneten TV-Comedy-Shows der Privatsender durch enorme Wandlungsfähigkeit auf, sowohl durch Parodien von Prominenten als auch durch eigene Charaktere und Typen, die sich durch Hyperaktivität und derbe bis vulgäre Sprache auszeichnen und kein Blatt vor den Mund nehmen. Von der Nachrichtensprecherin bis zur Voll-Emanze reicht das Repertoire, das in den letzten Jahren mehr auf subtile Komiktöne setzte. In Kinokomödien hat sie Nebenrollen übernommen.

Anke Engelke wurde 1965 im kanadischen Montréal geboren und zog mit sechs Hahren mit der Familie nach Rösrath bei Köln. Dort sang sie im Kinderchor ihrer Schule und wurde 1978 von Manager Georg Bossert entdeckt. Engelke moderierte zwischen 1978 und 1986 Kindersendungen im Radio, u.a. für Radio Luxemburg, und wurde seit 1986 vom SWF (Südwestfunk) Baden-Baden als Redakteurin ausgebildet. Noch während dieser Zeit begann sie 1996 ihre erfolgreichste TV-Periode und gehörte bis 2000 mit Ingolf Lück, Karen Friesicke, Marco Rima, Bastian Pastewka und später Markus Maria Profitlich zum Team der „Sat.1 Wochenshow“, die Nachrichtenparodien und Sketche präsentierte; hier wurde Engelke u.a. als Ricky auf dem Pop-Sofa (Verulkung der Girlie-Band „Tic Tac Toe“) populär.

Nach dem Ende der „Wochenshow“ war Anke Engelke in mehreren teils kurzlebingen TV-Shows bei SAT.1 und RTL zu sehen, so in „Blind Date“ (mit Olli Dittrich) und der wegen Zuschauermangel eingestellten Late Night Show „Anke Late Night“ auf dem Sendeplatz von Harald Schmidt. Erst in den Wiederholungen populär wurde ihre Show „Ladykracher“ (2004, SAT.1), wo sie temperamentvoll und mit der ihr eigenen Vorliebe für Masken weibliche Rollenvorstellungen parodierte und für den Emmy Award nominiert wurde. 2005 moderierte Engelke für ProSieben die Golden-Globe- und Oscar-Preisverleihungen. 2006 liefen zunächst vier Folgen von „Ladyland“ (SAT.1).

Im Kino war Anke Engelke neben Mavie Hörbiger in Detlev Bucks Sauerland-Provinz-Satire „Liebesluder“ zu sehen, als Indianerin in der XXL-Version von Michael „Bully“ Herbigs „Der Schuh des Manitu„, in „Der Wixxer“ als im Edgar-Wallace-Moor verlorene Touristin und in Helmut DietlsVom Suchen und Finden der Liebe“ als Ehefrau von Uwe Ochsenknecht, die mit einem Psychotherapeuten (Harald Schmidt) eine Affäre beginnt.

Anke Engelke ist Synchronsprecherin für Animationsfilme („Tarzan“, „Findet Nemo„, „Der kleine Eisbär“, „Urmel aus dem Eis„, „Oh wie schön ist Panama“).

Anke Engelke wurde u.a. mit dem Grimme-Preis (2001, 2003), der Goldenen Kamera (1999), dem Bayerischen Fernsehpreis (2003), dem RTL Comedy Preis und mehrfach mit dem Deutschen Comedy Preis (2001, 2002, 2003) sowie der Goldenen Rose von Montreux (1999, für „Sat.1 Wochenshow“) ausgezeichnet.

Anke Engelke trat Ende der 80er Jahre mit einer Soulband zusammen mit ihren späteren Ehemännern Andreas Grimm und Claus Fischer auf und hat zwei Söhne. Sie hatte u.a. Affären mit Benjamin Stuckrad-Barre. 2005 entschloss sie sich, den Namen ihres zweiten Ehemanns Claus Fischer anzunehmen.

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