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Elizabeth Olsen

Schauspielerin
Elizabeth Olsen Poster
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Leben & Werk

Als Scarlet Witch hat sich Elizabeth Olson in eine der größten Blockbuster-Reihen der Gegenwart eingeschrieben: das Marvel Cinematic Universe. Trotzdem scheint ihr Herz eher für außergewöhnliche kleine Produktionen zu schlagen. So schafft Elizabeth Olsen den Spagat zwischen Popcorn-Kino und Kunstanspruch wie kaum eine andere Jungdarstellerin.

Es ist sicher nicht leicht, im Schatten der Super-Zwillinge, TV-Stars und Unternehmerinnen Mary-Kate und Ashley Olson aufzuwachsen. Als Elizabeth Olson am 16. Februar 1989 in Kalifornien geboren wurde, waren ihre großen Schwestern mit der Sitcom „Full House“ bereits Stars. Für Elizabeth, die bereits früh Gesang und Tanz lernte, ergab sich so auch die hervorragende Möglichkeit, das Schauspiel hautnah zu erleben und die Arbeit am Set zu verinnerlichen.

Noch bevor Elizabeth Olson elf Jahre alt wurde, spielte sie kleine Rollen in den Filmen ihrer großen Schwestern, so etwa in „How the West Was Fun“ oder in der Direct-to-Video-Serie „The Adventures of Mary-Kate & Ashley“. Auf den Star-Bonus wollte sich Elizabeth jedoch scheinbar nicht verlassen — stattdessen studierte sie ganz normal Schauspiel und besuchte die Filmhochschule Tisch School of the Arts.

Erste Kinorollen

Der Durchbruch gelang Elizabeth Olson im Jahr 2011 mit den beiden Filmen „Silent House“ und „Martha Marcy May Marlene“. Obwohl der Horror-Schocker „Silent House“ eher gemischte Kritiken erhielt, wurde doch die darstellerische Leistung von Elizabeth Olson hervorgehoben. Deutlich euphorischer waren hingegen die Reaktionen zu dem Sekten-Thriller „Martha Marcy May Marlene“, in dem Olson eine Sekten-Aussteigerin spielt, die schwer traumatisiert darum kämpft, die Erlebnisse zu verarbeiten — eine beklemmende Darstellung.

Seitdem Elizabeth Oslon sich mit „Martha Marcy May Marlene“ einen Namen gemacht hatte, wuchsen langsam ihre Rollen. 2012 spielte sie eine Nebenrolle in dem Mystery-Thriller „Red Lights“ an der Seite von Stars wie Robert De Niro und Sigourney Weaver und war außerdem in Josh Radnors („How I Met Your Mother“) Tragikomödie „Liberal Arts“ als Studentin Zibby zu sehen, die Radnor den Kopf trotz eines großen Altersunterschieds verdreht. Und auch das Publikum damit absolut begeistern konnte.

Elizabeth Olson im MCU

Spätestens seit 2014 startet Elizabeth Olson auch in den Blockbuster-Produktionen Hollywoods durch. In dem Jahr war sie nicht nur an der Seite von Aaron Taylor-Johnson in dem amerikanischen „Godzilla“-Reboot zu sehen. Gemeinsam mit Co-Star Taylor-Johnson feierte sie im selben Jahr auch den Eintritt ins Marvel Cinematic Universe. Ihren ersten Auftritt als Scarlet Witch hatte Elizabeth Olson in den Mid-Credit-Szenes von „The Return of the First Avenger“.

Mit der Zeit ist die Rolle der Scarlet Witch immer weiter gewachsen. In „Avengers: Age of Ultron“ (2015) spielen Scarlet Witch und deren Bruder Quicksilver (Aaron Taylor-Johnson) eine tragende Rolle. Die beiden werden erst von Ultron gegen die Avengers ausgespielt, doch als Scarlet Witch die wahren Pläne von Ultron erkennt, wechselt sie die Seite. Die Geschichte von Scarlet Witch nimmt einen durchaus tragischen Verlauf und endet in „The First Avenger: Civil War“ (2016) vorläufig damit, dass sie sich auf die Seite von Captain America schlägt.

Klein aber fein: weitere Filme mit Elizabeth Olson

Obwohl Elizabeth Olson ihren Status in Hollywood mit den Auftritten im MCU zementiert haben dürfte, scheint die Schauspielerin gezielt nach kleinen Filmen zu suchen, die sich vom Blockbuster-Allerlei deutlich abheben. Im Jahr 2013 etwa war sie in dem Remake des koreanischen Klassikers „Oldboy“ an der Seite von Josh Brolin und Samuel L. Jackson zu sehen, bevor sie noch im selben Jahr in dem ambitionierten Porträt der Beat-Generation „Kill Your Darlings“ mit Daniel Radcliffe die Frau von Jack Keruack spielte.

Besonders ist auch Elizabeth Olsons Auftritt in dem unterkühlten Thriller „Wind River“. Der gefeierte Drehbuchautor Taylor Sheridan („Sicario“ und „Hell or High Water“) legt damit nicht nur sein Regiedebüt, sondern auch den Abschluss seiner Frontier-Trilogie vor. An der Seite von ihrem MCU-Kollegen Jeremy Renner spielt Elizabeth Olson eine junge FBI-Agentin, die einen Mordfall in einem verschneiten Indianer-Reservat in Wyoming aufklären soll. Der packende Thriller wurde bei den Filmfestspielen von Cannes 2017 mit dem Regiepreis ausgezeichnet.

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