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Bares für Rares - Die Trödel-Show mit Horst Lichter Poster

„Bares für Rares”: Verkäufer betrügt Händler und sorgt bei Zuschauern für Entsetzen

Susan Engels  

Das gab es noch nie! Zuletzt sorgte „Bares für Rares“ wegen eines heiklen Geständnisses für Aufsehen. Das ZDF bestätigte, dass in der erfolgreichen Trödelshow teilweise Komparsen eingesetzt werden. Diesmal sorgte jedoch ein Verkäufer für große Aufruhr und ließ nicht nur die Experten und Händler, sondern vor allem die Fernsehzuschauer fassungslos zurück. 

Das muss man sich erst mal trauen! Eigentlich sind die Verkäufer der beliebten Trödelshow im Regelfall sehr bescheiden, vertrauen auf die Schätzungen der Experten und geben sich im Händlerraum höflich und zurückhaltend. Der Verkäufer Reinhold Mennecke, der extra aus der Schweiz angereist war, zeigte sich allerdings von einer gänzlich anderen Seite. Schon während der Expertise zeigte sich der Kunsthändler Albert Maier wenig begeistert von Mennecke und dessen blumenverzierten Leuchter, der angeblich von adliger Abstammung sei. Die hitzige Diskussion zwischen dem Experten und dem 60-Jährigen Schweizer entwickelte sich schnell zum Streit, der sich sogar bis in den Händlerraum weitertragen sollte.

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„Baron Münchhausens Leuchter“

Mit einem imposant aussehenden Kronleuchter reiste der Schweizer Verkäufer nach Köln, um ihn bei der Trödelshow „Bares für Rares“ zum Verkauf anzubieten. Wie es bei der ZDF-Sendung üblich ist, muss das entsprechende Objekt jedoch zuerst von einem Experten begutachtet und preislich eingeschätzt werden, um danach zum Händlerraum zugelassen zu werden. Schon während der Expertise tischte Reinhold Mennecke dem Morderator Horst Lichter und dem Experten Albert Maier eine höchst zweifelhafte Geschichte auf. Angeblich stamme der Kronleuchter aus einem adligen Schloss im nordrhein-westfälischen Lüdge und sei noch vor 1820 gefertigt worden. Ganze 2000 Euro wollte Mennecke für seinen antiken Leuchter, den habe er nämlich vor 25 Jahren für 4000 DM gekauft. Albert Meier zeigte sich skeptisch, er äußerte seine Zweifel an der Geschichte und schätzte „Baron Münchhausens Leuchter“ auf maximal 800-1000 Euro. Das Objekt sei nicht älter als 1900 und habe außerdem zahlreiche Mängel, so der versierte Experte.

Bevor der Streit zwischen dem Kunstexperten und dem Verkäufer eskalierte, versuchte Morderator Horst Lichter zu schlichten und schickte den Mennecke schnell weiter in den Händlerraum. Doch selbst dort tischte der Schweizer den Händlern seine alte Version der Geschichte auf, obwohl Albert Maier diese bereits glaubhaft wiederlegen konnte. Als Waldi mehrfach betonte, dass er dem Leuchter nichts abgewinnen könne, wurde der Verkäufer glatt unverschämt und forderte den Eifeler auf, still zu sein, wenn er den Leuchter doch eh nicht kaufen wolle. Auch die anderen Händler konnten die Preisvorstellung des Verkäufers nicht nachvollziehen. Mennecke vergriff sich mehrmals im Ton, duzte die Händler und widersprach ihren Schätzungen. Das letzte großzügige Gebot von Händler Fabian Kahl über 300 Euro konnte den Verkäufer nicht überzeugen, schlussendlich musste er sein Objekt wieder mit nach Hause nehmen.

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Selbst die Zuschauer sind fassungslos

Auf YouTube hat das entsprechende Video des Verkaufs mittlerweile fast 600.000 Aufrufe. In den Kommentaren zeigen sich die Zuschauer fassungslos über den gierigen Verkäufer: „Der unsympathischste Typ, den ich je bei „Bares für Rares“ gesehen habe“ kommentierte ein User. Von „rotzfrech“ über „peinlicher Auftritt“ bis hin zu wüsten Beschimpfungen – der Tenor der Kommentare ist eindeutig. Auch wenn bei den Show-Expertisen schon mal etwas hitziger diskutiert wird, sind derart vorlaute Kandidaten ziemlich selten. So werden der Herr und sein Kronleuchter mit Sicherheit in die Annalen der Trödelshow eingehen.

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