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James Spader


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Leben & Werk

Der Yuppie schlechthin, unter dessen tadellosem Äußeren Neurosen, Obsessionen und Psychosen lauern, wurde James Spader mit der Rolle des impotenten Video-Voyeurs in Steven Soderberghs „Sex, Lügen und Video“ (dafür „Goldene Palme“ als Bester Schauspieler in Cannes 1989) berühmt. Variationen dieses Typs hatte er schon vorher, etwa in „Unter Null“, gespielt und auch in den 90ern weiterhin variiert, z.B. als wesentlich jüngerer Liebhaber von Susan Sarandon als Kellnerin in „Frühstück bei ihr“ oder als Rivale um Michelle Pfeiffer gegenüber Lektor Jack Nicholson in „Wolf“. Spader spielte Anwälte, Zukunftsreisende (in „Stargate“) und Killer (in „Two Days in the Valley“).

Die Yuppie-Rollen des in Boston geborenen Spader, der 1981 in Franco ZeffirellisEndlose Liebe“ an der Seite von Brooke Shields debütiert hatte, fanden ihren Höhepunkt in David Cronenbergs „Crash“, in dem Spader als Regisseur durch einen Autounfall eine Leidenschaft für Sexualität und Metall entwickelt und mit seinen Partnerinnen eine Reihe erotischer Auto-Erfahrungen zwischen Chrom und Rost macht. Seitdem war Spader vor allem in B-Filmen zu sehen, deren Bandbreite von der mit Penis-Witzen durchsetzten Beziehnungsklamotte („Speaking of Sex„) bis zum routinierten Science Fiction mit Mensch-Alien-Konfrontation („Alien Hunter„) reicht, aber auch ambitionierte Werke wie das Menschenrechtsdrama „I Witness“ umfasst.

Zurück zu seinen Yuppie-Rollen fand Spader in Steven Shainbergs überraschend liebevoller und zärtlicher Komödie „Secretary„, in der er als exzentrischer Anwalt eine sadomasochistische Beziehung mit seiner Sekretärin (Maggie Gyllenhaal) pflegt, in der beide ihre Erfüllung finden.

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