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Li Bingbing

Schauspielerin
Li Bingbing Poster
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Leben & Werk

Wenn Hollywood nach China schaut, steht dort bereits Li Bingbing in den Startlöchern. Der chinesische Superstar hat sich nicht nur auf dem heimischen Markt bewiesen. Mit Blockbustern wie „Resident Evil: Retribution“ und „Transformers: Ära des Untergangs“ ist die Schauspielerin auch auf dem internationalen Parkett kein Neuling mehr.

Stilikone, Martial-Arts-Kämpferin, Umweltbotschafterin — die elegante chinesische Darstellerin Li Bingbing gehört in China längst zu den ganz großen Namen. Da sich Hollywood zunehmend auch für den Markt im Reich der Mitte interessiert, ist Bingbing die perfekte Wahl, um die beiden Welten miteinander zu verbinden. Denn die Darstellerin hat sich nicht nur in preisgekrönten Dramen bewiesen. Als toughe Fighterin kann sie auch neben Action-Stars wie Mark Wahlberg oder Jason Statham ihren Mann stehen.

Zweitwahl Schauspielerei

Eigentlich wollte Li Bingbing, die am 27. Februar 1973 in der nordchinesischen Provinz Heilongjiang geboren wurde, nicht Schauspielerin werden. Stattdessen war ihr Ziel, eine Ausbildung zur Lehrerin zu machen. Erst nach dem Schulabschluss wurde Bingbing auf die Schauspielerei aufmerksam und schrieb sich auf das Drängen eines Freundes im Jahr 1993 in der Shanghai Theatre Academy ein.

Lange dauerte es nicht, bis Li Bingbing ihre erste größere Rolle ergattern und sogleich die internationale Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. In Zhang Yuans, dem Enfant Terrible des chinesischen Kinos, hochgelobten Drama „Seventeen Years“ (1999) spielte die grazile Darstellerin eine Gefängniswärterin, die nach den Eltern einer Insassin sucht. Yuan wurde auf dem Filmfest von Venedig mit dem Special Director’s Award ausgezeichnet, Bingbing erhielt auf dem Singapore Film Festival den Preis als beste Darstellerin.

Durchbruch in China

Neben ihrem ersten Kinofilm konnte Li Bingbing außerdem eine Rolle in der chinesischen TV-Serie „Young Justice Bao“ ergattern, die sie über Nacht zum Shootingstar machte. Weitere Rollen in dem Wuxia-Genre (ungefähr: „Kampfkunst-Held“) zugehörigen Serien folgten, die Li Bingbing bald den Ruf als Action-Star einbrachten. Die Kampfkunst soll sie übrigens von ihrer Mutter gelernt haben. Eine Fähigkeit, die ihr weitere Engagements an der Seite von Jet Li und Jackie Chan in Filmen wie „A World Without Thieves“ (2004) und „The Forbidden Kingdom“ (2008) — Bingbings erster internationaler Film — einbrachte.

Li Bingbing in Hollywood

Noch vor „The Forbidden Kingdom“ hätte Li Bingbing im Jahr 2006 fast den Sprung nach Hollywood geschafft — das Drama „The Knot“ von Yin Li, in dem Bingbing eine tragende Rolle als Krankenschwester spielte, wurde als chinesischer Eintrag für den Auslandsoscar ausgewählt. Der Film schaffte es jedoch nicht in die Auswahl der Academy. Trotzdem: Einen Fuß hatte sie bereits in der Tür. Und nach weiteren Kritikererfolgen mit dem Spionagedrama „The Message“ (2009) spielte Bingbing im Jahr 2011 in „Der Seidenfächer“ ihre erste englischsprachige Rolle.

„Resident Evil“ und „Transformers“

Am bekanntesten dürfte Li Bingbing inzwischen für ihre Auftritte in den beiden Mega-Franchises „Resident Evil“ und „Transformers“ sein. Im Jahr 2012 schlüpfte sie in „Resident Evil: Retribution“ an der Seite von Milla Jovovich in die Rolle der Antiheldin Ada Wong und konnte Fans der Videospielereihe mit ihrem Auftritt durchaus überzeugen. An der Seite von Alice kämpft sich Wong im fünften Teil der Filmreihe durch eine Reihe von immer spektakuläreren Simulationen, die eine Zombieapokalypse nachstellen.

Kaum ein Film hat so deutlich wie Michael BaysTransformers: Ära des Untergangs“ gezeigt, dass sich Hollywood immer weiter Richtung Asien orientiert. China, die größte Volkswirtschaft der Welt, ist gleichzeitig auch einer der größten Kinomärkte der Welt. Bay hatte Teile der Handlung deshalb gezielt nach China verlegt. Li Bingbing kam da gerade recht, um die toughe Besitzerin einer chinesischen Roboterfabrik zu spielen. Das Kalkül ging auf: „Transformers 4“ wurde ein Megablockbuster, der in China allein 222,74 Millionen Dollar einspielte.

Li Bingbing in Zukunft

Seither ist für Hollywood klar, dass Li Bingbing eine sichere Bank ist. Obwohl sie mehrmals das Drehbuch zum Hai-Sommer-Blockbuster „Meg“ (2018) abgewiesen hatte, wurde sie von den Produzenten geradezu bekniet, im Film neben Jason Statham mitzuspielen. Denn auch „Meg“ wagt den Spagat zwischen China und USA — mit großem Erfolg. Zwar fürchtete Bingbing die Arbeit im kalten Wasser, dem Film hat ihr Auftritt jedoch nicht geschadet. Ganz im Gegenteil: Von der Kritik wird „Meg“ als spaßige Abkühlung für einen heißen Sommer gefeiert.

In Zukunft will Bingbing sich jedoch wieder auf ihre Anfänge besinnen. Nach drei erfolgreichen Blockbuster-Vehikeln stehen für die Darstellerinnen alle Türen in Hollywood offen. Diese Chance will Bingbing nutzen, um vermehrt anspruchsvollere Rollen in Indiefilmen zu spielen, für die sie sich jetzt aufgrund ihrer Erfahrung überhaupt erst gewappnet fühlt. Wir sind gespannt, worauf ihre Wahl fällt.

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